das die Felder zu-
deckt um noch letzte Sonnenstrahlen
vor dem Eis zu
fangen
wölbt sich ein Himmel
über den
andern
wohlvergessen ist die Stadt im Hintergrund
eine interessante Abwechslung
ein Baum färbt sich nur an einer Stelle rot
wie ein Ampelabdruck: Hier nicht gehen
(und bitte auch nicht denken nur einen Moment lang)
möchte all dem Plastikmüll im Gras
Kolonien warmer Betten bauen damit er es
im nächsten Leben
einmal besser hat
Federn streicheln mir den Blick in eine weite Ebene
was
die Krähen rufen wie
gern würde ich verstehen
die Zeit
die Welt
und andere
Kleinigkeiten
ist auch so ein Gefilde
ABER ich kann mich
ja grad noch beherrschen
heißt das Sonnentierchen
das als Einzeller im Wasser
wohnt
allgemein bin ich wie jeder
denk ich
---
denk ich und kuck aus dem Fenster das
den Hof mal schattig und mal wolkig präsentiert
und
zwischendurch
wird es mal klar
ansonsten ist das Wetter
andauernd besetzt
nicht wohin mit der Freude und dem
Tarzanspargel
wenn sie sich mit Vitamin D behelmt
abseits halten der
dämmrigen Wege und Böschungen
sie wachen über die Schwermütigen wie sie mit gesenkten Köpfen thronen und
den Frohsinn bis auf Schattenlänge von sich halten
nachmittags um drei überlässt der Park
das Feld den Hordenspazierern
mitten in der Schar die Recken, sie beonkeln Spatzen, Amseln und Stare wo
es nur geht
und flattert
und fleucht
jeder Krokus den man jetzt noch
antrifft kann zum nächsten Gral erkoren werden oder zum
vergangenen Odeur der Hyazinthen
nur der gute alte
Nachlass lungert im geschenkten Wald und
schafft am letzten Lebensstück das
ein Meisterwerk werden soll
ist so ein Wechselwarmer tja da bleibt einem nichts Anderes
nein, Frau Oberstübchen, nein doch
ja
ich bin sehr versichert, doch
jawoll
im Flur den von der Tür aus niemand sehen darf
wohnt der Staub und rockt der Lichtmob aber
jeder sieht es wohl, der mit mir
gerade an der Schwelle steht
so wie Sie, Frau Oberstübchen,
Sie jetzt
Sie, neindoch, jawoll
nehmen Sie sich nur vom Leibgerücht,
und noch ein Stücken
noch ein Stückchen
nehmen Sie!!! Bloß
wenn ich Sie fragen sollte
wer in Wahrheit Fred der Fisch gewesen ist
dann werden Sie genauso sparsam aussehen
so wie jetzt
In Halle 3 gefriert die
Temperatur zu
Gedanken
um die
Eingeweiden der Deckenkabel
britzelt Unvertrauen und der
Lampenhahn
summt
hinter den Paletten tröpfelt
Dackelspeichel oder
Kühlflüssigkeit
in einen Gebirgssee, ganz aus Fett
der Motor wird angeworfen und
und
und und
und und und
eine kleine Dickmadamm fuhr mal mit der
fuhr
malmit
malmitder
EISENBAMM
aus purem Mutwillen
stapeln sich die Gabelstapler
gegenseitig
In gewisser Weise beruhigt Verkehrslärm im Dunkeln
sofern er von der Straße kommt
baue mir ein Stockwerk über mir
damit
ich mich besuchen kann an einem
gemütlichen Abend
ein kleines gepflegtes Loft nur
für mich
und mich
und uns beide
wir würden nur
Teleantiquas sehen
und den ganzen Quatsch von früher
bis in die Puppen
wenn sich heimlich die Blumentöpfe
bevölkern mit
Minizwergen
Marodierende Gedanken
sind im Allgemeinen
als mehr oder weniger glorreiche Stätte
des verlängerten
Rückens zu preisen
der Meisterbeißer
kann nach Hause gehen
(der will da nur spielen)
und die Mannschaft der vorlautesten 11
stellt sich auch so
auf dem Feld in Formation
bis auf
den
Libero
der immer aus der Reihe
(tanzen) muss unbedingt
bis er wieder was
auf die Jacke kriegt
hochdosiertes
Trefferglück
dafür weniger gelebt aber schon
für morgen:
Geschirr geschmiert und Brote gewaschen
also: die Küche verlassen aber keine guten Geister
die Gläser im Regal starren verhalten
nur noch im Kühlschrank raunt es ab und zu
der Wackeldackel nickt
die Dunkelheit ab
Kann nicht mehr hungern
in dieser langen Finsternis
geweissagt wird nur
dass es so nicht weitergeht
Illusionen laufen mir
wie Flüchter in die Nacht davon
das träge Rinnsal Zeit
füllt den Teller auf dem Tisch doch ich
kann nicht mehr hungern
horche in
die Stille
letzte Gedanken
an jemand der längst fort ist während
ich die erste der vier Kerzen vor mich stelle
anzünde und ich
bin nicht mehr schläfrig
erwarte das achte Zeichen der
Morgendämmerung